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Németh Ferenc

wurde am 4. Mai 1957 als Sohn ungarischer Eltern in Köln geboren.
Bereits ab dem 3. Lebensjahr begann er unter Anleitung seines Vaters mit dem Klavierspiel. Aufgrund seiner Erblindung von Geburt an, besuchte er die Blindenschule in Düren.

Hier erkannte und förderte man seine hohe musikalische Begabung. Neben Stimmbildung und Chorsingen erhielt er schon mit zehn Jahren Klarinettenunterricht bei Generalmusikdirektor Wilhelm Heinrichs, Düren.

Seine berufliche Ausbildung beendet Németh Ferenc am Robert Schumann Institut in Düsseldorf mit dem Abschluss als „Instrumentalpädagoge“.


Ab dem Jahre 1975 wandte er sich ganz der Musik zu.

Intensive Saxophonstudien absolvierte er bei Pap Jozsef, dem Mitbegründer der Jazzschule Budapest. Er spielte in verschiedenen Ensembles in Deutschland.

Sal Nistico, 1. Tenor-Saxophonist beim Count Basi Orchestra, wurde sein musikalischer Berater und Freund. Zusätzlich zum Jazz vertiefte er sich auch in die Musik seines Vaterlandes Ungarn. Bei mehreren Veranstaltungen in Italien feierte er große Erfolge.

Komposition und Interpretation im Bereich Jazz ist seine Domäne.

Seine rege Konzerttätigkeit im In- u. Ausland führte in 1999 auch nach Amerika, wo er in Los Angeles mit bekannten Jazzern wie Sal Marques, 1. Jazztrompeter bei Frank Zappa, musizierte ebenso mit Cider Walton (Pianist) und Doug Webb, Saxophonist von Alphonse Mouson.

An seinem 44. Geburtstag, im Mai 2001, spielte er in Nickelsdorf (Teil des Mediawave Festival) und traf dort auf Mark Whitecage und seinem Trio. Wo die Unplugged-CD „Common Ground“ spontan entstand.

1. Mai 2003 spielte er mit dem Mark Whitecage-Trio in der Synagoge von Györ (anlaßlich des Mediawave-Festivals) ein Konzert, welches vom Duna-Tv aufgezeichnet wurde und europaweit, unter „Zwei Generationen spielen Jazz“ Mark Whitecage - Feri Németh, gesendet wurde.

Weiteres Highlight seiner musikalischen Laufbahn war die Übertragung seines Konzerts beim Bartok Radio Budapest, welches am 13. November 2003 gesendet wurde.

Ferenc lehrte an der Akademie für Musik und Tanz auf Einladung des finnischen Staates.

In Los Angeles spielte und unterrichtete er an der Worldstage, der Schule die Billy Higgins 1990 gründete.

Im Januar 2005 spielte Ferenc wieder in Nickelsdorf mit Mark Whitecage und seine Nu Band -Mark Whitecage -alto sax, Roy Campbell -trumpet, Joe Fonda -bass, Lou Grassi – drums.